Beaver Lab & System Jaquelinde
Acht Augen kopfüber und 70000 Hertz


Acht Augen, kopfüber und 70000 Hertz entführt in Sphären, in denen sich luftige Höhen und tiefe Unterwasserwelten zu einem traumhaften Mikrokosmos verbinden. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen dem Gesehenen und dem Imaginierten: Unhörbare Frequenzen werden zu sichtbaren Schwingungen, und unidentifizierbare Laute – ob von der Natur oder einer digitalen Entität erzeugt? – umhüllen den Raum. Vorbeiziehende Landschaften überlagern sich, bis sich eine neue, hybride Realität formt, die das Vertraute mit dem digitalen Rauschen verschmelzen lässt. 

Die Biberburg ist untrennbarer Teil dieser Welt – aus Kartonrohren konstruiert, webt sie sich organisch in das Gefüge der Projektions-Gaze ein. Da die Videos verteilt auf vielen Flächen im Raum projiziert werden, durchdringt die Skulptur die Lichtlandschaft. Sie bricht die räumliche Illusion nicht auf, sondern vertieft sie, indem sie sich nahtlos in die mehrdimensionale Projektion einfügt. Objekt und Licht verschmelzen zu einem einzigen, lebendigen Organismus.


Ergänzt wird diese immersive Erfahrung durch eine begleitende Posterserie, die sich den Themen Konvivialität und der Beziehung zwischen Mensch und Natur widmet. Sie regt dazu an, die Grenzen zwischen den Spezies neu zu denken und die gemeinsame Existenz in diesen fragilen Ökosystemen durch ein aktives, gemeinsames Sorge tragen zu gestalten.

Acht Augen, kopfüber und 70000 Hertz lädt ein, den Blick zu schärfen für die verborgenen Dimensionen, die uns umgeben.


Team:
Franziska Thurner / Franka Katz
Hanna Priemetzhofer / Pira Tin
Fabian Holzinger / Abby Lee Tee


Gefördert durch:
Linz Media Arts 






Video-Dokumentation